Elke Schneider
Wer ich bin und wie ich mit Ihnen arbeiten möchte:
Ich bin Jahrgang 1964 und gelernte Arzthelferin und Tierarzthelferin. Ich habe ca. 15 Jahre als Tierarzthelferin in verschiedenen Tierarztpraxen und -kliniken gearbeitet und auch hier schon vielfältige Erfahrungen im Umgang mit Hunden und ihren Menschen sammeln können.
Mit meinem ersten Hund Branka, einer Mischung aus Labrador und Dalmatiner, sammelte ich ab 1988 meine ersten Erfahrungen in Sachen Rettungshundearbeit (Flächensuche), zunächst als Rettungshundeführerin, dann auch als Ausbilderin.
Sehr schnell kamen dann auch erste Gehversuche in Hundeerziehungskursen hinzu, ab 1993 nebenberufliches Engagement in einer Hundeschule. Seit 2001 bin ich hauptberuflich in der Hundeschule Hasenhecke in Kassel aktiv, seit 2006 kam dann auch über private Kontakte nach Fulda mein Angebot als „Hundeschule Schneider“ in Fulda hinzu.
In den zurückliegenden Jahren besuchte ich zahlreiche Seminare verschiedener Ausbildungsrichtungen. Aus einzelnen Inhalten, die mir – meiner Überzeugung und meinen Vorstellungen von Hundeerziehung – entsprachen und eigenen Erfahrungen mit unterschiedlichsten Hunden und Hundeführern entwickelte sich mein heutiger Ausbildungsstil.
Heute habe ich meine inzwischen 9jährige Irish-red-and-white Setterhündin Jarah, die ich als ausgebildeten Rettungshund in zahlreichen Einsätzen geführt habe und die mir mit ihrem sanften Gemüt als Therapiehund für schüchterne und veränstigte Hunde schon oft hilfreich zur Seite gestanden hat. Im Dezember 2007 kam „eine junge Wilde“ namens Chin - ihres Zeichens Magyar Vizsla – hinzu. Ich hoffe, sie wird mich mit ihrer spritzigen und fröhlichen Art, wenn es erforderlich ist, ebenso unterstützen wie Jarah.
Wichtig ist mir in meiner Arbeit, zunächst gemeinsam mit den Hundeführern zu erarbeiten, welche Ziele sie erreichen möchten. Ich halte es nicht für sinnvoll, Ihnen Ziele überzustülpen, die mir persönlich wichtig wären, die für Sie aber ohne Belang sind. Ich möchte, dass Sie verstehen, welche Bedürfnisse Ihr Hund hat und was er Ihnen mit seinem Verhalten mitteilen möchte. Aus diesem Verständnis entwickeln wir dann gemeinsam Wege, das Verhalten Ihre Hundes in die gewünschten Bahnen zu lenken. Sie sollen lernen, ihren Hund so gut zu verstehen, dass Sie bereits im Vorhinein wissen, was er gleich tun wird, um es ggf. zu unterbinden oder auch zu fördern und zu festigen.
Ein Beispiel: Gruppenstunde auf dem Hundeplatz – Während die Hunde ausgelassen miteinander spielen, sucht Ihr Hund immer mal wieder den Blickkontakt zu Ihnen. Dies könnte ein Anlass sein, diese Kontaktaufnahme aufzugreifen und das Abrufen aus einer solchen Situation einzuüben. In diesem geschützten Areal können wir gemeinsam erarbeiten, welche Vorgehensweise bei Ihrem Hund zum Erfolg führen würde.
Oder: Sie sehen beim Spaziergang, dass Ihnen ein Jogger entgegenkommt. Die Körperhaltung Ihres Hundes wird steif, er senkt den Kopf und fixiert den Jogger. Das sind Signale, die Ihnen verraten, was Ihr Hund im nächsten Moment tun wird und die von Ihnen eine Reaktion fordern. Aus den verschiedenen Möglichkeiten zu reagieren erarbeite ich mit Ihnen die für Sie angemessene Strategie. Dabei berücksichtigen wir, was Ihnen als Hundeführer liegen würde, was Ihr Hund leisten kann und wie sich die Gesamtsituation darstellt.
Wenn Sie sich auf solch eine Arbeitsweise einlassen möchten, freue ich mich auf eine spannende und vertrauensvolle Zusammenarbeit!
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